Sonntag, leider kein Clubprogramm im Hallenbad!!



Luxembourg, Sauertalsperre, Oktober 2014 (von Marco)

 

Es war einmal eine kleine Gruppe von Tauchern auf dem Weg nach Luxemburg........und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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So in etwa begann für 2 Grüppchen des TSC das Wochenende zur Sauertalsperre, da sie auf Empfehlung des Navi vorher noch eine Stunde Sightseeing durch Luxemburg-Stadt gemacht haben.
Immer im Kreis, plötzlich links, dann mal rechts, in der Einbahnstraße „bitte wenden“. Wahrscheinlich der Einstieg zum Orientierungs-Tauchkurs. Nur der Kompass fehlte.
Aber wer lässt sich schon von einem Navi die Laune verderben, wenn er weiß, dass auf ihn wieder ein erlebnisreiches Wochenende in Lulzhausen mit viel Spaß und einer netten Truppe wartet. Und so ein Sightseeing durch Luxemburg-Stadt erweitert schließlich noch die Ortskenntnis (oder auch nicht)und lässt einen so manche Verkehrsregel neu entdecken. Also: auch hier wieder was gelernt. Und zum guten Schluss sind auch alle gesund und munter angekommen.

Nachdem die erste Gruppe sich eingerichtet hatte hieß es nach einer kurzen Stärkung: Wasser, Sicht und Temperatur testen. Geprüft, getestet und für gut befunden (abgesehen von der Temperatur: 18°C). Also auch kurz darauf die nächste Gruppe: ab ins Wasser. Diese bestand zu 60% aus Frostbeulen, deren Kernkörpertemperatur nur knapp über der Wassertemperatur lag (und generell auch liegt) und die anschließend die Duschen in Beschlag nahmen. Ebenso Tee, Kaffee und die Wärmflasche als wichtigstes Utensil durften nicht fehlen.
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Der Nachmittag gestaltete sich in gemütlicher und geselliger Runde.
Es wurde viel geredet und gelacht, Erfahrungen ausgetauscht, getrunken und gaaaaaaanz lecker und viel gegessen. Das Menü entsprach in etwa dem eines 5* All-inklusive Urlaubs. Nichts wurde vergessen, an alles war gedacht. Von Hausmannskost, über Öko bis Fast-Food war alles dabei. Da konnte man schon mal locker 1 bis 2 kg Blei vom Gürtel nehmen.

Und so wurde es langsam Abend bis dann auch schließlich die dritte Gruppe eintraf und es zur Stärkung in die Kantine ging. Gut gegessen, Magen gefüllt, dann ab zum letzten Tauchgang des Tages: der Nachttauchgang. Für manche der erste Nachttauchgang in ihrem Taucherlebenslauf, für andere ein bereits zum wiederholten Male wunderschönes Erlebnis. Es gab viel zu sehen: jede Menge ruhende Flussbarsche, Flusskrebse, quirlige Aale, eine himmlische Ruhe, den Mond und strahlende Augen, so hell,dass man die Lampen fast ausmachen konnte. Ein perfekter Abschluss für einen perfekten Tag.
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Am nächsten Tag traf dann auch die letzte Gruppe ein.
Für manche standen heute Prüfungstauchgänge auf dem Tagesplan: CMAS**, sowie Orientierung. Auch One-Way-Tauchgänge wurden gemacht. Wieder gab es so manches zu sehen. Nicht nur Fische, auch Schiefer zierte die Unterwasserwelt, interessant und beeindruckend. Auch das Wetter erinnerte heute an den herbei gewünschten Indian-Summer (So erzählte uns einmal ein Mitglied von der Kulisse)!

Leider war dies unter Wasser nur teilweise so. Im Laufe des Nachmittags ließ die Sicht nach, sodass Buddy und Umgebung vor der Maske fast verschwanden. Leider kam es aufgrund dessen zu keinem Nachttauchgang mehr. Aber auch hier galt: wer lässt sich schon die Laune vom Wetter bzw. der Sicht verderben.
Prüfungen konnten an diesem Tag erfolgreich durchgeführt werden und so wurde nach dem Abendessen wieder ausgiebig gelacht, geredet und geprostet mit Sprechperlen, Bierchen und anderen Drinks.
Der Glühwein fiel dann aufgrund der doch eher „wärmeren“ Temperaturen aus und wurde auf das Fackelschwimmen im Dezember verschoben. Auch Freunde des Tauchclubs Trier stießen am Abend noch zu uns und so wurde es später Abend bis auch die letzten ins Bett fielen.
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Tag 3: wer feiern kann, kann auch früh aufstehen.
Oder sagen wir lieber „muss“.
Wie war das nochmal, der frühe Vogel fängt den Wurm.
Ach, dieser Vogel. Wir sind Taucher.
Also: Frühstück von 8-9 Uhr. In geselliger Runde wird man da auch schnell wach. Und so wurde für den letzten Tauchgang und die letzten Prüfungen des Wochenende kräftig „getankt“. Wir mit gutem Frühstück und die Flaschen mit Luft: und das für 50 Cent. So günstig war der Sprit schon lange nicht mehr :) Man war so im Sauerstoffrausch, dass man am liebsten unter Wasser noch für 50 Cent „nachgetankt“ hätte. Ja und so mancher Taucher hatte sogar wirklich 50 Cent in seinem Jacket! Am dritten Tag wurden dann noch die letzten Prüfungen abgenommen.
Es wurden an diesem Wochenende insgesamt 3 Brevets erfolgreich absolviert:
man durfte zu 2 Orientierungskursen und einem CMAS** gratulieren, nochmal herzliche Glückwünsche an unseren Hausmann und den anderen beiden Absolventen! Nach dem Tauchgang wurde sich nochmal gestärkt und Logbücher geschrieben. Dann ging es an das Packen der Fahrzeuge und ein wunderschönes Wochenende neigte sich leider dem Ende zu.

Fazit: Unsere erste Freiwassersaison ging leider zu Ende. Schöner hätte man sie jedoch nicht beenden können! Wir möchten uns bei allen für die super schöne Zeit, die Ausbildung, Tipps, den Spaß mit euch, die ganzen tollen Eindrücke und schönen gemeinsamen Momente herzlichst bedanken!!!Wir freuen uns riesig auf die kommenden Events mit Euch!

Viele Grüße an alle!

Pocahontas und ihr Bachelor