Sonntag den 24. September starten wir mit unserem Clubprogramm im Hallenbad !!



Tauchlehrer * und *** Ausbildung 2010/2011 (von Ralph) 
 

... es ist vollbracht. Barakuda/cmas Tauchlehrerprüfungen erfolgreich absolviert!
 
31. August 2011, 09:20 Uhr – es wird ernst. Helle Aufregung im Team. Schaffe ich’s auf Anhieb oder nicht? Bange Fragen um die nicht ganz so einfachen Prüfungselemente zur TL * und TL*** - Prüfung …
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Aber erst Mal zurück in den Herbst 2010, als alles anfing.
 
Die ersten Lehrinhalte und –termine werden ins Auge gefasst, um Anfang 2011 mit der Ausbildung zum Tauchlehrer Barakuda/cmas „ein Stern“ und dem „drei Stern“ starten zu können. Es müssen die aktuellen Trainingsrecords sowie Regularien für die Ausbildung durchgearbeitet werden. Und spätestens bei einer Übung wurden Zweifel laut, ob das alles so sein muss - Aufstieg aus 25 Meter Tiefe ohne Flossenbenutzung und Tauchcomputer mit einem Stopp in 5 Meter. Ziel: ist der Taucher in der Lage bei Ausfall seines Tauchcomputers ohne Risiko die Wasseroberfläche zu erreichen. Das ist nur eine Schwierigkeit.
 
Nach den ersten Versuchen wich die anfängliche Skepsis der Hoffnung, dass das tatsächlich funktioniert. Man muss sich nur mal drauf einlassen und probieren. Und diese Erkenntnis begleitete uns, das sind Petra und Oliver Calisse sowie Hajo Lagally und mich durch die gesamten 9 Monate Vorbereitung. Erst Unglaube, Skepsis, dann hoffnungsvolles Erwarten und schlussendlich die Überzeugung, … es geht. Nicht nur bei den praktischen Übungen im See, nein, da steckt ja mehr dahinter: Aufbau eines Seminarplanes nach didaktischen und methodischen Grundsätzen für den theoretischen Unterricht, Lehrprobe im Schwimmbad und am See und für den TL***-Anwärter ein Fachvortrag über die Organisation von Großveranstaltungen. Das musste alles in viel Kleinarbeit vorbereitet werden.
 
Mal ganz davon abgesehen, dass es ja auch eine schriftliche Prüfung gibt, die sowohl Tauchphysik, -medizin, Tauchpraxis, Technik (Kompressor, Regulatoren etc.) Umweltschutz, Unterrichtslehre und nicht zuletzt Kalkulation und betriebswirtschaftliche Grundlagen umfasst. Und die Fragen hatten es in sich.
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Frühjahr 2011 – der Großteil der theoretischen Ausbildung ist bewältigt, jetzt geht es an sie Umsetzung, also von der Theorie zur Praxis. Und das heißt immer wieder üben, üben und üben …
Matschelsee, Kehl-Kork, Matschelsee und so weiter. Trotzdem bleibt die Anspannung, ob alles gut geht. Nach ein paar Anläufen sind auch die Apnoeübungen erledigt, die die Absolventen mit Bravour bestehen – 10 Meter Tieftauchen war zum Schluss nur noch eine Übung. 12, 15 und 18 Meter – das sind die Tiefen, die wir erreicht haben. Natürlich nicht aus dem Stand, dafür hatten wir uns ja auch einige Monate Zeit genommen.
 
Juni 2011 - die Lehrproben stehen inhaltlich und formal. „Jetzt umsetzten“ heißt es. Und da ist es wieder. Das Lampenfieber. Irgendwie hat es keinen Respekt vor Erwachsenen Leuten! Es ist ständig zu spüren, je näher wir dem Termin für die Prüfungswoche kommen: 31. August bis 04. September. Hilft aber nix, es wird weitergearbeitet. Jede Lehrprobe wird x-mal durchgesprochen. Hier noch ein wenig feilen, dort noch etwas wegnehmen, … so jetzt passt es! Und damit waren die Vorbereitungen für die Abnahme auch erfüllt – es konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.
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Juli 2011 – Umsetzung im Schwimmbad, alles läuft nach Plan. Die Lehrproben werden am „lebenden Objekt“ durchgeführt, heißt, dass es tatsächlich Anfänger sind, die sich dieser Prozedur unterziehen. Schnuppertauchen, Einführung in die Gerätetechnik für Anfänger – gar nicht so einfach, für uns selbstverständliche Dinge einfach und klar rüber zu bringen. Aber es hat geklappt. Schwimmbad-Lehrproben sind erledigt! Ebenso die Lehrproben in Theorie, auch erledigt. Beim Fachvortrag hapert es noch ein wenig, da fehlt noch Authentizität in der Vortragsweise, Überzeugungskraft und Ausstrahlung… schaffen wir das noch? … die Uhr tickt und jetzt gibt es kein Zurück!

Thomas Kromp, Ausbildungsleiter/Examiner von Barakuda und ich stimmen den Ablauf für die Woche ab. Erster Tag 31. August, praktische Eingewöhnung am See mit ersten Übungen. Und am Abend? … alles Gut!
 
01. September, zweiter Tag volles Programm mit den Lehrproben und dem Fachvortrag. Und siehe da, ich glaub es kaum, wie sich Hajo da ins Zeug wirft und uns alle total verblüfft. Und nicht nur das, er legt eine Begeisterung an den Tag, die ich vorher bei ihm noch nicht gesehen habe! Super gemacht, passte zu seiner Persönlichkeit und war inhaltlich und formal absolut in Ordnung!
 
 
Eine große Beratschlagungsrunde folgt bei der Beurteilung der Teilnehmer. Feedback und konstruktive Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge – alles kurz und knapp, aber aussagefähig. 02., 03. und 04. September – rund um die Uhr Tauchen, wiederholen und noch mal versuchen, bis es endlich klappt. Trotz Nerven, die blank liegen. Wenn da nicht das Briefing gewesen wäre mit den Kriterien, die zu beachten sind! Autsch, beinahe schief gegangen, obwohl alles schwarz auf weiß vorgelegen hat. Dann, aufatmen. … es ist vorbei. Die Anspannung fällt ab und wir hören buchstäblich wie den einzelnen ein Stein vom Herzen fällt – plumps!
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Feedback nach der Lehrprobe

Briefing am See ...

Prüfungstauchgang
Es ist vollbracht! Ha-Jo bekommt seine  Urkunde am nachgeholten Sommerfest am 17. September und weil sich die zwei anderen Kandidaten gleich nach der Prüfungswoche in – den offensichtlich wohlverdienten – Urlaub begeben haben, findet die Übergabe der Urkunden jetzt erst statt.
 

23. September 2011, Clubabend in Bübingen … und alles ist Gut!

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Hajo als TL***

Petra und Olli ...

beide jetzt TL*

Gratulation